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Rückkehr aus Homeoffice vorbereiten

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Rückkehr aus Homeoffice vorbereiten

Der Schutz vor Ansteckung und die resultierenden Maßnahmen werden das Arbeitsleben noch viele Monate beeinflussen. Unternehmen sollten daher möglichst frühzeitig beginnen, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, die langfristig einen bestmöglichen Infektionsschutz in ihren Räumen gewährleisten. Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) gibt Empfehlungen für die Büroarbeit in der Coronakrise.

Mindestabstand einhalten

Inzwischen ist allgemein bekannt, dass ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden muss – das gibt selbstverständlich auch am Arbeitsplatz. Die Arbeit sei so zu organisieren, dass Mehrfachbelegungen von Räumen vermieden werden oder wenigstens entsprechende Schutzabstände gegeben sind. Viele Büroräume lassen sich damit nicht bis zu ihrer vollen Kapazität besetzen. Daher kann es erforderlich sein, Teams in zwei Gruppen zu unterteilen, welche die begrenzte Bürofläche zu unterschiedlichen Zeiten nutzen. Somit arbeitet eine Gruppe im Büro, während die andere ihre Aufgaben im Homeoffice erledigt.

Arbeitsplatzoptimierung

  1. Die Mindesttiefe für Schreibtische beträgt in Deutschland 80 Zentimeter. Stehen sich zwei Schreitische gegenüber, kann dennoch ein Mindestabstand nicht gewährleistet werden, da die Personen sich beispielsweise beim Arbeiten nach vorne beugen. Gibt es keine Möglichkeit, einen der beiden Plätze freizuhalten, schafft eine zusätzliche Abschirmung, die Mund- und Nasenpartie deutlich überragt, die notwendige Abhilfe.
  2. Der Standardarbeitsplatz hat eine Breite von mindestens 1,60 Meter. Das Arbeitsstättenrecht lässt allerdings Ausnahmen zu, so darf an in Reihe aufgestellten Tischen die Arbeitsplatzbreite auf 1,20 Meter verringert werden. In einem solchen Fall müssen die Abstände zwischen den einzelnen Elementen vergrößert oder zusätzliche Abschirmungen installiert werden.
  3. Abschirmungen an Steh-Sitz-Arbeitsplätzen müssen so angebracht werden, dass sie sich zusammen mit der Tischfläche nach oben und unten bewegen.
  4. Eine seitliche Abschirmung der Arbeitsplätze zu angrenzenden Wegflächen sollte geprüft werden. Um eine ausreichende Abschirmung auf Stehhöhe zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit, vorhandene Stellwände mit transparenten Aufsätzen aus Glas oder Kunststoff zu ergänzen.
  5. Für häufig genutzte Wege innerhalb größerer Büroeinheiten sollte möglichst eine Laufrichtung festgelegt und markiert werden.
    Arbeitsweise anpassen

An Orten wie Aufzügen, Küchen oder Besprechungsräumen, an denen sich häufig mehrere Personen gleichzeitig befinden, empfiehlt das Arbeitsministerium sichere Schutzabstände und Warteflächen, die mit Klebeband markiert sind. Versetzte Arbeits- und Pausenzeiten helfen, den Mindestabstand zu den Kollegen zu gewährleisten.
Um einer Ansteckungsgefahr durch geteilte Büroausstattung entgegenzuwirken, sollten Unternehmen vorerst möglichst auf nonterritoriales Arbeiten und Desk-Sharing verzichten und ihren Mitarbeitern feste Arbeitsplätze zuweisen. Wo dies nicht möglich ist, erweist sich die regelmäßige Desinfektion der Arbeitsflächen als ein Muss. Tastatur und Maus sollten jeweils nur von einer Person genutzt werden.

Außerdem darf nicht vergessen werden:

• Befolgen der Husten- und Niesen-Etikette (in die Armbeuge)
• Regelmäßige und gründliche Handhygiene
• Regelmäßige Reinigung und Desinfektion von gemeinsam genutzten Flächen (z.B. Schrank- oder Türgriffe, Küchenutensilien und Knöpfe an Kopierer oder Kaffeemaschine) sowie des persönlichen Arbeitsplatzes
• Anstreben eines möglichst „papierlosen“ Arbeitsplatzes, da Dokumente häufig durch mehrere Hände wandern – sauber und aufgeräumt bietet der Schreibtisch Viren und Bakterien kaum Lebensraum

Bei der Umsetzung der Corona-spezifischen Arbeitsschutzstandards sollte eine langfristige Ausrichtung im Fokus stehen, da diese Schutzmaßnahmen das Arbeitsleben wohl noch viele weitere Monate beeinflussen werden.

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