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Neue Norm für Sitzergonomie

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Neue Norm für Sitzergonomie

Damit gutes Sitzen am Arbeitsplatz nicht dem Zufall überlassen bleibt, unterliegen die Verstellbereiche der Schreibtischstühle einer Norm. Diese wurde jetzt überarbeitet.

Am 1. Juli veröffentlichte der Beuth Verlag die Neufassung der DIN EN 1335-1 für die Maße und Anforderungen an Verstellbereiche von Büroarbeitsstühlen, meldet der Industrieverband Büro und Arbeitswelt e. V. (IBA). Diese betrifft insbesondere ein international einheitliches Messverfahren, wie es die an der Normung beteiligten Fachkreise in Europa längst beschlossen hatten. Inzwischen ist die neue Messvorrichtung CMD fertiggestellt, sodass die Norm angepasst werden konnte. Die DIN EN 1335-1 trägt den Titel „Büromöbel – Büro-Arbeitsstuhl – Teil 1: Maße – Bestimmung der Maße“.

Neben der Änderung der Messmethode beinhaltet die Neufassung der Norm nur wenige Änderungen. Die Unterteilung in die Typen A, B und C wurde beibehalten. Bei den Maßen gibt es Veränderungen im Detail. Diese erfolgten, wie zum Beispiel die Vergrößerung der Mindestverstellbereiche für die Sitzhöhen- und Sitztiefenverstellung bei Stühlen des Typs A, zur Anpassung an die leicht veränderten Körpermaße der europäischen Bevölkerung. Andere Maßänderungen wurden durch die neue Messmethode erforderlich. Neu hinzugekommen ist ein vierter Bürostuhltyp Ax. Dieser bildet das vor allem in den skandinavischen Ländern verbreitete Arbeiten mit leicht erhöhter Sitzposition, kürzerer Sitzfläche und verkürzter Armauflagen ab.

„Die Umstellung auf eine einheitliche internationale Messmethode bringt für die Hersteller von Büroarbeitsstühlen Vorteile mit sich, gleichzeitig aber auch eine ganze Reihe von Herausforderungen bei der Umsetzung“, sagt Thomas Vogelbacher, Obmann des zuständigen Normungsgremiums. „Für die Nutzer ändert sich dagegen wenig. Deshalb hat das für die Vorgaben für GS-Prüfungen zuständige Gremium der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik in München (ZLS) entschieden, dass für einen Übergangszeitraum von drei Jahren sowohl die neue als auch die alte Fassung der DIN EN 1335-1 als Basis für GS-Zertifizierungen herangezogen werden dürfen. Bestehende GS-Zeichen behalten ohnehin ihre Gültigkeit.“

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