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Kurzarbeit für Weiterbildung genutzt?

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Kurzarbeit für Weiterbildung genutzt?

Die WBS Gruppe hat deutsche Erwerbstätige zu den durch Corona bedingten Veränderungen ihrer Arbeit sowie zu Weiterbildungen während der Kurzarbeit befragt.

Von den 1.000 Befragten befinden sich derzeit 26 Prozent in Kurzarbeit – teilweise mit erheblichen Einschnitten in den Arbeitsalltag. So wurde von 69 Prozent die Arbeitszeit auf die Hälfte oder gar weniger reduziert. Ein Drittel der Kurzarbeitenden nutzen die freie Zeit für Weiterbildungsmaßnahmen: 22 Prozent nahmen zur Zeit der Umfrage an kostenlos verfügbaren Weiterbildungen teil, die momentan von vielen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich dazu nutzten 7 Prozent während ihrer Kurzarbeit die Möglichkeit geförderter Weiterbildungen über ihre Arbeitgeber oder die öffentliche Hand. Die Hälfte der Befragten wusste über die Möglichkeit an geförderten Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, Bescheid.

„Viele Arbeitnehmende mussten ihre Arbeitssituation und den Arbeitsalltag aufgrund der Coronapandemie komplett umstellen. Für die Menschen in Kurzarbeit bedeutet dies nicht nur Gehaltseinbußen, sondern auch, dass sie mehr freie Zeit zur Verfügung habe“, sagt Joachim Giese, Vorstand der WBS Gruppe. „Damit diese nachhaltig genutzt werden kann, können geförderte Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden. Mit Hilfe eines Bildungsgutscheins können sich von der Kurzarbeit betroffene Beschäftigte in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen weiterbilden oder falls nötig komplett neu orientieren. So lassen sich die eigenen Kompetenzen erweitern, beispielsweise im Bereich der Digitalisierung.”

Giese sieht eine große Relevanz für Weiterbildungen: „Viele Unternehmen mussten auf digitales Arbeiten umsatteln, ohne dass die Mitarbeitenden komplett bereit dafür waren. Corona ist noch nicht vorüber und die strukturellen Auswirkungen machen sich erst jetzt bemerkbar. Darum sollten Arbeitgebende und Beschäftigte die Zeit der Kurzarbeit jetzt für eine Weiterbildung nutzen. Denn dabei wird die Arbeit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt, sondern mit zusätzlichem Wissen und Know-how angereichert. Eine Win-win-Situation: Arbeitnehmende gehen persönlich und fachlich gestärkt aus der Krise und Arbeitgebende können sich zugleich über höher qualifiziertes Personal freuen.”

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