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E-Rechnung an öffentliche Verwaltung: Was tun?

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E-Rechnung an öffentliche Verwaltung: Was tun?

In Ländern und Kommunen ist es längst der Fall, doch ab dem 27. November dürfen auch Leistungen für Bundeseinrichtungen nur noch digital abgerechnet werden. Der Bitkom-Verband gibt dazu Tipps.

Für viele Lieferanten bedeutet die Umstellung auf elektronische Rechnungsstellung eine enorme Herausforderung, denn sie muss in einem bestimmten strukturierten Format erfolgen, das die automatische Verarbeitung ermöglicht. Doch wenn sie ihre Aufträge von öffentlichen Einrichtungen nicht verlieren und generell wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen sie sich ihr stellen. Der Digitalverband Bitkom hat ermittelt, dass derzeit noch ein Drittel der Unternehmen Rechnungen überwiegend oder sogar ausschließlich in Papierform erstellt. Für sie hat er eine neue Version des Faktenpapiers „10 Merksätze für elektronische Rechnungen“ veröffentlicht.

„Die E-Rechnung hilft, Papierberge in deutschen Unternehmen und in der Verwaltung abzubauen. Und sie macht die Unternehmen wettbewerbsfähig und zukunftsfest. Eine Rechnung auf Papier oder als PDF ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Nils Britze, Bereichsleiter Digitale Geschäftsprozesse beim Bitkom. „Die Vorteile der E-Rechnung liegen auf der Hand: Die Rechnungsstellung und -verarbeitung werden einfacher und schneller, die Unternehmen sparen Portokosten und Personalressourcen und schonen vor allem die Umwelt, weil weniger Papier verbraucht wird und Transportwege wegfallen.“ Die Einführung der E-Rechnung geht auf eine EU-Richtlinie zurück, die den grenzüberschreitenden Handel des europäischen Binnenmarkts stärken soll. Es ist zu erwarten, dass von der Regelung eine erhebliche Impulswirkung für die gesamte Wirtschaft ausgeht und künftig auch Unternehmen untereinander verstärkt auf die elektronische Rechnung setzen. Das Faktenpapier steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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