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TEST Kleinkopf Klapptisch Modell 532 6/2019

Kategorie: Aktuelle Ausgabe

Das hat ja gut geKLAPPt!

Wenn flexible Office-Möbel gefordert werden, kann das viele Gründe haben: Mobilität und ein platzsparender Einsatz gehören zu den wichtigsten. Dass es gerade bei Klapptischen, die im Office zum Einsatz kommen sollen, große Qualitätsunterschiede gibt, hat die Testredaktion bei einem aktuellen Test des Modells 532 von Kleinkopf festgestellt: Denn ein typischer „Klapptisch“ sieht nun wirklich anders aus …

 

 

Genügend Platz zu haben, kann manchmal echter Luxus sein, den sich leider nicht alle Unternehmen leisten können. Vor allem in Großraumbüros wird versucht, immer mehr Mitarbeiter auf teils immer weniger Quadratmetern unterzubringen. Da können sperrige Möbel wie Tische ganz schön viel Platz rauben – vor allem, wenn sie nur hin und wieder genutzt werden. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Außendienstmitarbeiter, Praktikanten oder Projektgruppen nur einmal die Woche einen separaten Arbeitsplatz benötigen. Und wenn ein Konferenzraum gleichzeitig für andere Zwecke genutzt wird und die Tische dann im Weg stehen würden, muss eine kompakte Lösung gefunden werden.

Stühle lassen sich stapeln, doch was ist mit Tischen? Einfach zusammenklappen bei Nichtgebrauch wäre die einfachste Lösung. Da „Klapptische“ allerdings oft noch den Ruf von instabilen Campingmöbeln haben, werden sie viel zu selten in Büros und Meetingräumen eingesetzt. Dass diese aber auch qualitativ hochwertig und extrem stabil sein können und sich platzsparend einsetzen lassen, soll das Modell 532 von Kleinkopf zeigen, das die Testredakteure in die FACTS-Redaktion bestellt haben.

Optisch eher schlicht gehalten – weiße Tischplatte mit 21 Millimeter Stärke und Trägerplatte belegt mit Spandeck – sieht der Kleinkopf-Tisch mit Zargenrahmen aus 50 x 25 Millimeter starkem Vierkantrohr überhaupt nicht aus wie ein Klapptisch, sondern wie ein ganz „normales“ hochwertiges Tischmodell. Die Füße bestehen aus einem verchromten Rundrohr, das es laut Herstellerangaben auch als Vierkant gibt. Serienmäßig sind Stellgleiter aus Kunststoff angebracht. Zwei Aspekte waren für die Redakteure im Test entscheidend: Wie schwer oder wie einfach lassen sich die Tischbeine ein- und wieder ausklappen und wie stabil ist der Tisch, wenn er schließlich benutzt wird?

SCHNELL UND SICHER

Alle Elemente machen einen sehr stabilen Eindruck. Das Gestell ist so konzipiert, dass es sich paarweise auf jeder Seite ein- und ausklappen lässt. Neben den Tischbeinen ist ein Sonderbeschlag in Form eines länglichen Hebels angebracht, der sich ebenfalls auf beiden Seiten befindet. Dieser dient zum einen dazu, dass sich die Beine aus- und einklappen lassen, da sie erst durch sein Betätigen „auf Position zum Umklappen“ gebracht werden. Zum anderen hat der Hebel eine Sicherheitsfunktion: Steht der Tisch aufrecht und ist der Hebel komplett umgelegt, sitzen die Tischbeine bombenfest und bewegen sich keinen Millimeter mehr. Sie fügen sich übrigens auch optisch sehr schön in die umlaufende Zarge ein und vermitteln den anfangs geäußerten Eindruck eines „ganz normalen“ Tischs.

Grundsätzlich ist es möglich, die Beine sowohl bei auf der Kante liegendem Tisch als auch auf der Tischplatte stehend ein- und auszuklappen – im Praxistest wurde allerdings die zweite Variante bevorzugt: Dann lassen sich nämlich hilfsweise die eigenen Füße zum Herunterdrücken des Hebels einsetzen, was dann kaum Kraftanstrengung erfordert, im Gegensatz zum seitlich stehenden Tisch, bei dem man vor allem für das letzte Stück etwas mehr Armkraft aufwenden muss.

DA WACKELT NICHTS

Angebrachte Schutzkappen verhindern Kratzer durch angelegte Tischbeine. Im eingeklappten Zustand bleibt der Tisch zwar auf der Seitenkante stehen, die beiden Hebel sind allerdings extra so konstruiert, dass diese sich mit angebrachten Stoppern aus Hartgummi zum Abstellen und sogar zum waagerechten Stapeln von mehreren Tischen eignen, ohne dass die Tischfläche verkratzt wird. Wackelige Beine gibt‘s hier übrigens zu keinem Zeitpunkt: Denn ob platzsparend zusammengeklappt oder komplett ausgefahren: Der Tisch kippelt überhaupt nicht, auch wenn man sich aufstützt – das ist neben der Optik ein weiterer entscheidender Pluspunkt im Vergleich zu dem Gros an Klapptischen.

Auch die Verarbeitung stimmt: Die Materialien wirken einzeln und in der Konstruktion sehr stabil, es gibt keine scharfen Kanten. Lediglich einen halben Minuspunkt muss die Redaktion für die Schutzklappen an der Unterseite der Tischplatte geben, die – auch wenn keine Gefahr des Herausfallens gegeben war – im Vergleich zum Rest ein wenig locker saßen.

Anna Köster

 

FAZIT

Ein Klapptisch, der nicht wie einer aussieht und so stabil wie ein ganz normaler Tisch ist – die Testredakteure sind vom Modell 532 begeistert! Durch die sehr einfache Handhabung des Ein- und Ausklappens der Tischbeine kann er in wenigen Sekunden platzsparend verstaut werden, seitlich lagernd oder aufeinandergestapelt. Ein smartes Klappsystem sorgt für die nötige Sicherheit während der Tischnutzung und verhindert ein versehentliches Einklappen.

 

Produkt: Modell 532 
Beschreibung: Klapptisch 140 x 70 cm 
Anbieter: Kleinkopf 
Preis: 600 Euro exkl. MwSt.

Kontakt: www.kleinkopf.de

 

 

Beurteilung

Sehrgut FACTS 6 2019

Handhabung: 6/6
Optik: 6/6
Verarbeitung: 5,5/6
Flexibilität: 6/6

Gesamtergebnis: sehr gut

 

 


 Fotos: Anna Köster

 
 
 

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